Hypnose: Psychologie in moderner Form

Im Zustand der Hypnose engen wir das Bewusstsein soweit ein, dass wir problemlosen Zugang zum Unterbewusstsein haben. Ihr Unterbewusstsein steuert Ihre Einstellung, Ihr Verhalten, Ihre Denkmuster: Grundlegende Probleme haben hier meist ihre Wurzeln. Mit der Hypnose können wir nun das Unterbewusstsein öffnen, um dort alte Muster zu löschen, gewinnbringende Suggestionen zu verankern, und den Geist auf Erfolg zu programmieren. Hypnose ist so wirkungsvoll wie kaum eine andere Methode: Schon seit Jahrzehnten medizinisch und wissenschaftlich anerkannt, hat sie ihren Zugang in die Psychotherapie gefunden und wird weltweit Tag für Tag tausendfach eingesetzt.

Entspannung pur – und Erfrischung für den Geist

Ein typisches, „hypnotisiertes Gefühl“ gibt es nicht. Jeder Mensch ist anders, und jeder Mensch hat seine eigene Art und Weise, Eindrücke zu verarbeiten. Hypnose wird jedoch allgemein als tiefe Entspannung empfunden. Manche Menschen sprechen von Euphorie. Andere schwärmen von der unglaublichen Schwerelosigkeit, dem Gefühl absoluter Befreiung, die man im Zustand der Trance erfährt. Nach der Hypnose fühlen Sie sich frisch, klar und energiegeladen und sind bereit, die Herausforderungen Ihres Lebens anzupacken und zu meistern!

Ein Jahrtausende altes Verfahren

Der Hypnosetherapie haftet immer noch der Ruf an, unseriös zu sein. Dazu tragen Ammenmärchen und Schauergeschichten bei wie diese: Unter Hypnose wird man willenlos und ist dem Therapeuten ausgeliefert. Auch Showhypnosen, die nur auf Effekthascherei aus sind, tragen zum suspekten Image der Hypnose bei. Wer sich davon nicht blenden lässt, sondern sich unvoreingenommen mit der Hypnose beschäftigt, wird feststellen, dass Hypnosetherapie fast universell einsetzbar ist.

Hypnosetherapie verbindet wie kein anderes Therapieverfahren Körper, Geist und Gefühle. Alle alten Kulturen kannten Trancezustände und Rituale zur Heilung von Krankheiten: die Azteken, die Germanen, die Kelten, die Maya, die nordamerikanischen Indianer, die Inder, die Chinesen…

Obwohl die Hypnosetherapie schon früh zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgiebig erforscht worden ist, konnte sie sich auf Grund der anderen Ausrichtung der Psychoanalyse nur langsam durchsetzen.

Erst die bahnbrechenden Arbeiten des amerikanischen Psychiaters Milton Erickson, haben der modernen Hypnosetherapie zum dauerhaft und anerkannt erfolgreichen Einsatz in der Psychotherapie verholfen.

In den letzten Jahren hat sie auch in Deutschland große Verbreitung erfahren. Vielfältige Untersuchungen und Berichte zeigen ihre Effektivität. Immer noch bestehende Vorurteile, sowohl von Ärzten, Psychologen und Laien, Hypnosetherapie sei gefährlich, schädlich oder nur eine Symptombehandlung ohne langfristige Erfolge, zeugen von einem weiter bestehenden Aufklärungsbedarf über die Erkenntnisse moderner Therapieforschung.

Die Wirksamkeit von Hypnosetherapie ist in vielen empirischen Studien nachgewiesen worden (siehe Presse). Bei der Hypnose, so spektakulär auch darüber berichtet wird, handelt es sich um ein allen Menschen zugängliches Phänomen: Durch die Konzentration der Wahrnehmung auf einen begrenzten Fokus wird die Aufmerksamkeit von der äußeren Umgebung abgezogen und auf die eigene Innenwelt gelenkt. Von außen betrachtet wirkt die Person sehr entspannt, fast schlafend, ihre innere Wahrnehmung ist aber lebhaft, intensiv und hat Zugang zu dem eigenen tieferen Wissen und nicht genutzten Möglichkeiten. Dieser nach innen gerichteten Zustand nennt man in der Hypnosetherapie „Trance“.